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Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Als schwäbisches Familienunternehmen liegt bei BÜRGER das Sparen in der DNA. Dazu gehört auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen. In die Herstellung unserer schwäbischen Maultaschen fließen viele Ressourcen: Wertvolle Zutaten, Wasser, Energie und nicht zuletzt der persönliche Einsatz unserer Mitarbeiter. Lebensmittelverschwendung ist Ressourcenverschwendung. Mit dem Hinweis „Oft länger gut“ beim Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) können wir gemeinsam mit unseren Kunden zu noch mehr Wertschätzung im Umgang mit Lebensmitteln beitragen.

Wir sind dabei: „Oft länger gut”-Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung

Das Mindesthaltbarkeitsdatum garantiert lediglich, dass ein Produkt seine Eigenschaften bezüglich Geschmack, Optik, Geruch und Konsistenz bis zum angegebenen Datum nicht verändert. Knapp die Hälfte der deutschen Konsumenten glaubt jedoch, dass das MHD gleichbedeutend mit dem Verfallsdatum ist. Dadurch werden viele Lebensmittel entsorgt, die eigentlich noch genießbar sind.

Deswegen machen wir bei der „Oft länger gut”-Kampagne von Too Good To Go mit. Das Unternehmen zur Lebensmittelrettung hat einen Zusatzhinweis zum Mindesthaltbarkeitsdatum auf Produkten initiiert, der Verbraucher darauf aufmerksam macht, dass Produkte auch oft nach dem Erreichen des MHDs noch absolut genießbar sein können.

Daher drucken wir neben das Mindesthaltbarkeitsdatum auf unseren vakuumverpackten Maultaschen den Zusatz „Oft länger gut“. So können wir gemeinsam mit unseren Kunden zu mehr Wertschätzung im Umgang mit Lebensmitteln beitragen.

Auf die eigenen Sinne verlassen

Mit dem zusätzlichen Aufdruck weisen wir Verbraucher darauf hin, dass unsere Lebensmittel auch nach Überschreiten des MHDs oft noch verzehrt werden können. Der zusätzliche Hinweis soll die Verbraucher dazu anregen, auch ihre Sinne zur Beurteilung eines Lebensmittels zu verwenden, damit nichts entsorgt wird, das eventuell noch völlig einwandfrei ist: Anschauen, daran riechen, es probieren und dann entscheiden, was mit dem Produkt passiert.

Der Sinne-Test

Mehr Informationen

Too Good To Go, die App für Lebensmittelrettung, steht hinter der “Oft länger gut”-Kampagne. Sie haben Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung und Mindesthaltbarkeitsdatum auf ihrer Website zusammengetragen. Neben BÜRGER sind noch viele weitere Unternehmen bei der Kampagne dabei. Sie möchten mehr erfahren? Dann schauen Sie auf der Website von "Too good to go" vorbei.

FAQ's

  • Was ist die "Oft länger gut”-Kampagne?

    Too Good To Go, das Unternehmen  zur Lebensmittelrettung, hat dazu aufgerufen, dass wir uns gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten einsetzen. Zusammen mit weiteren Lebensmittelproduzenten haben wir uns dazu verpflichtet, auf einige unserer Produkte zusätzlich zum Mindesthaltbarkeitsdatum den Hinweis “Oft länger gut” zu drucken. Wir verwenden den zusätzlichen Hinweis auf allen vakuumverpackten Maultaschen.

  • Warum fügen Sie "Oft länger gut" zum MHD hinzu?

    Mit dem zusätzlichen Aufdruck weisen wir Verbraucher darauf hin, dass unsere Lebensmittel auch nach Überschreiten des MHDs oft noch verzehrt werden können. Knapp die Hälfte der deutschen Konsumenten glauben, dass das MHD gleichbedeutend mit dem Verfallsdatum ist. Dadurch werden viele Lebensmittel entsorgt, die eigentlich noch genießbar sind. Der zusätzliche Hinweis soll die Verbraucher dazu anregen, auch ihre Sinne zur Beurteilung eines Lebensmittels zu verwenden, damit nichts entsorgt wird, das eventuell noch völlig einwandfrei ist: Anschauen, daran riechen, es probieren und dann entscheiden, was mit dem Produkt passiert.

  • Können Sie garantieren, dass das Produkt nach dem Überschreiten des MHDs genießbar ist?

    Der Aufdruck „Mindestens haltbar bis“ garantiert, dass das Produkt seine Eigenschaften bezüglich Geschmack, Optik, Geruch und Konsistenz bis zum angegebenen Datum nicht verändert. Es bedeutet aber nicht, dass diese Eigenschaften sich sofort nach Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums ändern oder das Produkt nicht mehr verzehrbar wird.

    Mit dem Hinweis “Oft länger gut” entsteht keine geänderte Garantie, sondern es wird dazu aufgerufen zusätzlich zum MHD mit den eigenen Sinnen zu testen, ob ein Produkt tatsächlich nicht mehr genießbar ist. Durch den Test “Schauen-Riechen-Schmecken” lässt sich ganz leicht feststellen, ob man ein Produkt noch essen kann.

  • Gibt es Untersuchungen zu Lebensmittelverschwendung und den Missverständnissen um das MHD?

    Jährlich werden in Deutschland 18 Millionen Tonnen Essen weggeworfen. Das bedeutet nicht nur eine enorme Ressourcenverschwendung, sondern zieht auch eine unnötige CO2-Produktion mit sich. 52 % dieser Lebensmittelverschwendung findet in Privathaushalten statt1 und knapp die Hälfte aller Deutschen verwechselt das MHD mit dem Verfallsdatum2. In Europa sind ganze 10 % der gesamten Lebensmittelverschwendung auf Missverständnisse über das MHD zurückzuführen3.

    In Deutschland unterscheiden wir zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verfallsdatum. Letzteres bedeutet, dass ein Lebensmittel nach Überschreiten des Datums nicht mehr verwendet werden sollte. Das Mindesthaltbarkeitsdatum hingegen garantiert lediglich, dass das Produkt seine Eigenschaften bezüglich Geschmack, Optik, Geruch und Konsistenz bis zum angegebenen Datum nicht verändert. Es ist aber oft noch länger gut.

    1 "Lebensmittelabfälle in Deutschland – Baseline 2015" Johann Heinrich von Thünen-Institut (c) BMEL https://www.zugutfuerdietonne.de/fileadmin/Neuigkeiten/Thuenen_Baseline/Thuenen_Kurzfassung.pdf
    2 Verschwendung von Lebensmitteln und Datumskennzeichung, Europabarometer-Umfrage Deutschland, Europäisches Parlament, Mai 2017.
    https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20170505STO73528/lebensmittelverschwendung-in-der-eu-infografik
    3 “Market study on date marking and other information provided on food labels and food waste prevention” , Anthesis / Brook Lyndhurst  / Directorate-General for Health and Food Safety (European Commission)/ ICF /  WRAP, 2018 https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/e7be006f-0d55-11e8-966a-01aa75ed71a1/language-en

  • Warum steht auf Lebensmitteln "mindestens haltbar bis", wenn das Produkt danach noch immer verzehrt werden kann?

    “Mindestens haltbar bis” ist ein Richtwert für Verbraucher. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt an, dass das Produkt seine Eigenschaften bezüglich Geschmack, Optik, Geruch und Konsistenz bis zum angegebenen Datum nicht verändert. Durch den Test “Schauen-Riechen-Schmecken” lässt sich aber auch nach Erreichen des MHDs ganz leicht feststellen, ob man ein Produkt noch essen kann.

  • Kann das MHD nicht so präzisiert werden, dass die Verbraucher nicht selbst die Verzehrbarkeit beurteilen müssen?

    Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist bereits in Bezug auf die Herstellergarantie für die Qualitätsanforderungen in Geschmack, Geruch und Optik des Produkts auf höchstem Niveau. Der Zusatz "Oft länger gut" soll den Verbraucher lediglich darauf hinweisen, dass die Produkte auch oft danach noch genießbar sein können, was sich einfach durch den “Schauen-Riechen-Schmecken”-test feststellen lässt.

  • Ist es für Verbraucher nicht verwirrend, dass sie sich nicht auf die Kennzeichnung verlassen können?

    Auf die Kennzeichnung kann man sich als Verbraucher verlassen. Sowohl das Mindesthaltbarkeitsdatum als auch das Verbrauchsdatum sind durch EU-Richtlinien geregelt. Das eigentliche Problem liegt in der Interpretation der Kennzeichnung. Viele Deutsche halten das Mindesthaltbarkeitsdatum für das Verfallsdatum und denken, sie sollten ihr Produkt nach Erreichen des MHDs nicht mehr essen. Der Zusatz “Oft länger gut” ist ein freiwilliger Hinweis, der den Unterschied aber für Verbraucher deutlicher machen soll.

    In Deutschland unterscheiden wir zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verfallsdatum. Letzteres bedeutet, dass ein Lebensmittel nach Überschreiten des Datums nicht mehr verwendet werden sollte. Das Mindesthaltbarkeitsdatum garantiert lediglich, dass das Produkt seine Eigenschaften bezüglich Geschmack, Optik, Geruch und Konsistenz bis zum angegebenen Datum nicht verändert.

  • Warum kann der Hinweis nicht auf allen Produkten angebracht werden, die heute das MHD tragen?

    Damit die neue Kennzeichnung auf allen MHD-Produkten erscheint, muss eine Änderung des Labels obligatorisch werden. Das erfordert eine Änderung der EU-Richtlinien. Die “Oft länger gut”-Kampagne ist ein wichtiger Impuls. Auch in Dänemark und Frankreich hat Too Good To Go bereits eine solche Kampagne mit Lebensmittelproduzenten gestartet.

  • Wo kann ich mich im Detail über diese Initiative informieren?

    Too Good To Go, die App für Lebensmittelrettung, steht hinter der “Oft länger gut”-Kampagne. Sie haben Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung und Mindesthaltbarkeitsdatum auf ihrer Website zusammengetragen. Hier können Sie mehr dazu lesen.

Wann Sie besonders vorsichtig sein sollten - auch vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitdatums

Bombage

Von Bombage spricht man, wenn sich die Verpackung von Lebensmitteln unnatürlich wölbt und regelrecht aufgeblasen aussieht. In diesem Fall sollten die darin enthaltenen Lebensmittel nicht mehr gegessen werden. Bombage entsteht nämlich durch Gase, die bei der Zersetzung des Inhalts freigesetzt werden.

Aufgerissene Packung

Wenn Sie feststellen, dass die Verpackung des Lebensmittels beschädigt ist, sollten Sie vor der Zubereitung auf jeden Fall den Sinne-Test durchführen - auch wenn das MHD noch nicht abgelaufen ist. Sieht das Lebensmittel noch gut aus? Riecht es noch genießbar und schmeckt es auch noch wie üblich?

Schimmel

Schimmel ist auf Lebensmitteln als weiße oder farbige Veränderung deutlich zu erkennen. Er bildet Giftstoffe und sollte nicht konsumiert werden. Daher gilt: Sobald Sie auf einem Lebensmittel verdächtige Flecken und Verfärbungen erkennen, nicht mehr verzehren sondern direkt entsorgen.