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ÜBER 80 JAHRE GENUSS ZUM REINBEISSEN!

Seit mehr als 80 Jahren produzieren wir als Traditionsunternehmen schwäbische Spezialitäten und andere Köstlichkeiten. Erfahren Sie hier mehr zu unserer Firmenhistorie!

Gründung

1934 wird die Firma Bürger von Richard Bürger in Feuerbach gegründet. Er beginnt mit einem Verkaufsfahrer und zwei Mitarbeiterinnen mit der Herstellung von Mayonnaisen und Salaten.

Wiederaufbau

1946 kommt Richard Bürger aus der Gefangenschaft zurück. In den Jahren nach Kriegsende sind Rohstoffe Mangelware. Nach dem Wiederaufbau des Geschäftes ist Richard Bürger Arbeiter, Verkäufer und Inhaber in einem.

Ein Jahr voller Änderungen

1947 tritt Erwin Bihlmaier nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ins Unternehmen ein. Das Sortiment wird über die Jahre kontinuierlich erweitert. Immer mehr Feinkostsalate und andere Spezialitäten wie Kutteln und Ochsenmaulsalat kommen hinzu. 1947 beträgt der Umsatz umgerechnet 182.000 Euro. Zunächst werden nur Metzgereien und Feinkostgeschäfte beliefert. Das Wachstum in den folgenden Jahren ist überdurchschnittlich.

Die erste Million

1959 wird erstmals ein Umsatz von umgerechnet 1 Mio. Euro erzielt

Flott unterwegs

Die erste Firmenflotte

Erwin Bihlmaier wird Geschäftsführer

1960 scheidet Richard Bürger aus gesundheitlichen Gründen aus. Da er keine Nachkommen hat, übernimmt Erwin Bihlmaier das Unternehmen.

Richard Bihlmaier kommt zu BÜRGER

1961 kommt Richard Bihlmaier, der Sohn des Inhabers, hinzu. Er hat nach dem Abitur eine kaufmännische Lehre abgeschlossen und diverse Volontariate als Koch und Metzger in Deutschland und Amerika absolviert. Das Unternehmen hat zu diesem Zeitpunkt rund 28 Mitarbeiter.

Die Maultasche kommt!

1963: Die Maultaschen werden ins Sortiment aufgenommen. Zunächst erhält man noch Teig vom Bäcker, Mitarbeiterinnen füllten die Maultaschen von Hand.

Die Maultaschenmaschine

1964 kommt die erste, selbst entwickelte Maultaschenmaschine zum Einsatz.

Verkaufsfahrzeug

Unser Verkaufsfahrzeug Anfang der 70er

Unsere Mitarbeiter

Mitarbeiterinnen in Feuerbach.

Neuer Geschäftsführer: Richard Bihlmaier

1976 übernimmt Richard Bihlmaier den Betrieb von seinem Vater. Erwin Bihlmaier bleibt dem Betrieb dennoch bis ins hohe Alter treu. Er arbeitet bis zu seinem 85. Lebensjahr weiter mit und verstirbt 2006 im hohen Alter von 103 Jahren.

Die Rettung der Schupfnudel

1977 wird die Schupfnudel ins Sortiment übernommen und somit vor dem „Aussterben“ bewahrt.
Von Hausfrauen werden Schupfnudeln kaum noch zubereitet, da die Herstellung von Hand zu aufwendig ist.

Bürger zieht nach Ditzingen

1978 wird der Platz in Feuerbach zu eng. Es wird in Ditzingen ein Neubau errichtet. Die Mitarbeiteranzahl ist mittlerweile auf 76 angewachsen. Das Sortiment sowie der Umsatz steigen stetig.

Neubau in Ditzingen

Der Neubau in Ditzingen nahe der Autobahn entsteht.

Neue Kunden

Neben dem Einzelhandel werden inzwischen auch der Großhandel sowie Großverbraucher, z.B. Krankenhäuser und Kantinen, beliefert.

BÜRGER wächst weiter

1982, schon 4 Jahre später, wird eine weitere Produktionserweiterung notwendig. In Ditzingen gibt es hierzu keine Möglichkeiten. Eine zweite Produktionsstätte wird in Crailsheim auf einem 1,7 ha großen Gelände erbaut. Fertigstellung ist 1983. Hier arbeiten weitere 44 Mitarbeiter.

Weshalb Crailsheim?

1983: Die Entscheidung für das baden-württembergische Crailsheim (Hohenlohe-Kreis) fällt nicht zuletzt aufgrund der günstigen Grundstücksflächen und der guten Anbindung an das Autobahnnetz.

Die ersten Tiefkühlprodukte

1983 beginnt Bürger erste Tiefkühlprodukte zu produzieren.

Crailsheim wächst...

1986 wird die Produktion in Crailsheim zum ersten Mal erweitert.

...und wächst

1990 wird das Werk in Crailsheim ein zweites Mal vergrößert, diesmal um weitere 5.000 qm. Im Verlauf der 90er Jahre wächst das Sortiment auf über 150 Produkte an. Es wird mittlerweile von rund 550 Mitarbeitern in Ditzingen und Crailsheim produziert.

Martin Bihlmaier wird Teil der BÜRGER-Familie

Im Jahr 2001 tritt Martin Bihlmaier, der Sohn von Richard Bihlmaier, nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in die Firma ein.

Logistikzentrum in Crailsheim

2002 wird in Crailsheim ein hochmodernes Logistik-Zentrum errichtet.

Neuer Höchstumsatz!

2006 wird erstmals die Umsatzgrenze von 100 Mio. Euro überschritten.

Crailsheim wächst wieder

2007 wird die Produktionsstätte in Crailsheim nochmals erweitert. Das so genannte „Werk 2“ wird gebaut, eine technisch und logistisch völlig unabhängige zweite Produktionshalle.

Martin Bihlmaier übernimmt die Firmenleitung

Anfang 2008 übernimmt Martin Bihlmaier, der schon vorher mehrere Bereiche des Unternehmens selbstständig leitete, die Firmenleitung von seinem Vater Richard Bihlmaier.

„Das gewisse Esswas"

2009 feiert Bürger sein 75-jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen hat sich in den letzen Jahrzehnten zu einem Markenzeichen entwickelt und ist aus den Küchen nicht mehr wegzudenken. Bürger steht für „Das gewisse Esswas".

Fabrikverkauf in Crailsheim

2012: Eröffnung des Fabrikverkaufs in Crailsheim direkt neben dem Werk.

Neues Gebäude in Ditzingen

2013: Kauf eines Verwaltungsgebäudes in der Zeiss-Straße 15 in Ditzingen; hier findet auch der Werksverkauf seine neuen Räumlichkeiten.

Grüne Energie für BÜRGER

2014: Es finden erneut umfangreiche Bauarbeiten am Standort Crailsheim statt. Die umweltfreundliche Energieversorgung stellt ein neues Blockheizkraftwerk sicher. Mittels einer Gasturbine werden seither nahezu 50% des Strombedarfs gedeckt, die entstehende Wärme wird zur Erwärmung von Brauchwasser im Produktionsprozess genutzt.

BÜRGER wird 80!

2014 feiert die BÜRGER GmbH & Co. KG ihr 80-jähriges Jubiläum. Sie beschäftigt an ihren beiden Standorten mittlerweile etwa 800 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von etwa 180 Mio. Euro.

Schupfnudel-Jubiläum

2017: Die maschinelle Herstellung der Schupfnudel wird 40! Mit der Erfindung der Schupfnudelmaschine 1977, die es erstmals ermöglichte, jene industriell zu produzieren, löste BÜRGER einen neuen Schupfnudel-Boom aus. Die Wiedergeburt der von Hand nur sehr zeitaufwändig zuzubereitenden schwäbischen Spezialität!

Wussten Sie schon...?

...dass BÜRGER für die große Verbreitung von Schupfnudeln verantwortlich ist?

Da im Laufe des letzten Jahrhunderts immer weniger Zeit für die aufwendige Zubereitung des traditionellen Gerichtes aufgebracht werden konnte, geriet diese handgemachte Spezialität in den 1970er in Vergessenheit. Mit der Erfindung der Schupfnudelmaschine 1977, die es erstmals ermöglichte jene industriell zu produzieren, lösten wir einen neuen Schupfnudel-Boom aus. Damit konnte jedermann die originelle, schwäbische Teigspezialität kostengünstig und ohne viel Zeitaufwand zubereiten.